Der vermaledeite erste Satz und Kurt Drawert

filler-146473_640Schreibblockade?

Kennichnich. Sowas haben andere. Ich habe einfach nur keine Zeit zum Schreiben, gibt ja soviel anderes, was getan werden muss. Allerdings hat es mich dann doch stutzig gemacht, als die Dinge, die mich vom Schreiben abgehalten haben, immer nichtiger wurden.

Tja. Also doch!!!

Nach eingehender Beschäftigung mit dem Thema, inspirierenden Übungen und entsprechender Lektüre musste ich mir eingestehen, dass ich mich gerade vor einer Auseinandersetzung drücke, die nicht nur das Schreiben, sondern so ziemlich alles lahm legt, was sonst noch so fällig wäre…

Pfui, wie feige, könnt ihr jetzt sagen. Tja, dem gibts dann auch wenig entgegen zu setzen, außer vielleicht: wahllos zurückschlagen. (Und selber?!! Jeder schiebt doch unangenehme Dinge vor sich her…`)

Ach nein, das ist mir doch zu albern. Also hilft es wohl nichts: rein ins kalte Wasser. Allein der gute Vorsatz hat bei mir heute morgen einen kleinen, aber wirklich nur ganz kleinen, Schreibschub ausgelöst. Und das, obwohl ich gestern bei Kurt Drawert und dem vermaledeiten (oder wie schreibt man das?) ersten Satz hängen geblieben bin, der (Drawert) ganze Seiten zu dem Thema füllt und damit die Messlatte extrem hoch hängt. Einleitend begründend er die immense Bedeutung des ersten Satzes:

„Erste Sätze sind insofern die schwierigsten, als sie eine Begründung zu liefern haben, warum ihnen ein weiterer Satz folgen soll.“ (K. Drawert. Schreiben: Vom Leben der Texte.)

Schon sitzt wieder dieses Zentner schwere Paket auf meinen Schultern, das mich in arge Zweifel bringt, den richtigen ersten Satz schon gefunden zu haben. Ich lasse ihn vorerst stehen und auf mich wirken. Aber das letzte Wort ist in Sachen erster Satz definitiv noch nicht gesprochen.

Also widme ich mich meinem Konfliktthema, und zwar zunächst einmal literarisch, quasi als Trockenübung. Obwohl es ja Menschen gibt, die das Schreiben, zumindest das öffentliche Schreiben, für einen Sprung ins kalte Wasser halten. Mal sehen, wohin es führt – das weiß man ja nie vorher. Und nicht selten soll das Schreiben ja auch therapeutische Wirkung haben. Wer weiß…?

Wenn es auf diese Weise wieder in Gang kommt (das Schreiben), wäre ja schon viel gewonnen. Einen schönen und kreativen Tag wünsche ich allen, die das gelesen haben.

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