Wer hat an der Uhr gedreht…?

Heute war es also mal wieder so weit. Die Sommerzeit beginnt und mit ihr der übliche Eiertanz, den die zweimal jährlich stattfindende Zeitumstellung mit sich bringt: Menschen, die vergessen, ihren Wecker umzustellen, und solche, die es tun, ohne zu wissen, dass der technische Fortschritt ihnen auch hier das Denken schon wieder abgenommen hat. Beide Sorten Mensch taumeln gleichermaßen verwirrt und unausgeschlafen durch den Tag. Den übrigen fehlt einfach nur die eine Stunde am Morgen, und so trinken eben einen Kaffee mehr.

Als ich heute morgen  – leicht desorientiert und noch ein bisschen müder als sonst – mich mit den Unterarmen auf dem Frühstückstisch aufgestützt habe, fielen mir ein paar Zeilen von F. K. Wächter ein, an den ich hier erinnern möchte:

„Seht ihr den Frosch dort sitzen?

Er muss sich etwas stützen

und ist doch stark und schön.

So sind wohl manche Sachen,  die wir getrost belachen,

weil wir sie besser nicht versteh’n.“

 

Die Berliner Zeitung hat 2005 ein schönes, und in seiner Kürze sehr treffendes Nachwort auf diesen wunderbaren Künstler geschrieben. Alle, die sich noch ein bisschen mehr erinnern wollen, können diesem Link folgen.

 

 

 

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