Bücherkrieg

Der mittlerweile öffentlich geführte Streit zwischen Amazon und der Bonnier-Verlagsgruppe (Ullstein, Piper, Carlsen, Berlin Verlag) deckt zunehmend auf, dass Amazon

  1. mit unfairen Methoden die Verlage und ihre Autor(inn)en torpediert,
  2. nicht nur möglichst hohe Anteile im Buch- und e-Book-Handel anstrebt, sondern
  3. neben dem Selfpublishing auch im klassischen Buchmarkt den Verlagen immer mehr Konkurrenz macht. Amazon bietet bereits Lektorat UND das Verlegen von Büchern an.

Eine derartige Großmacht in der Buchbranche scheint immer weniger erstrebenswert. Noch stellt sich allein die Vielzahl der Verlage dem Bücherriesen entgegen. Ein Kampf des alten Systems gegen neue Strukturen?

Wünschenswert wäre eine Veränderung des Marktes, die neue und alte Strukturen näher bringt und eine Vielfalt des Angebots ermöglicht. Derzeit scheint jeder Buchkauf ein politischer Akt zu sein. Also müssen wir Position beziehen.

Den Brief der Dt. Autoren an Amazon veröffentlichte die Autorenwelt bereits am 15. August.

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