Buchvorbereitungen

Manchmal verliere ich einfach den Überblick. Zum Glück habe ich im Moment viel Zeit, sodass ich die aktuelle Schreibaufgabe (Roman-Konzept) ruhig angehen lassen kann. Es gibt Aufgaben, vor denen ich erst einmal ratlos sitze. Dann merke ich, dass ich mir Gedanken machen muss, bevor ich anfangen kann zu schreiben.

Ich stelle fest, dass ich gar keine genauen Vorstellungen habe, wie eine Figur aussieht, sich verhält, wie es weitergeht usw. Ich fange also an, die Sache gedanklich einzukreisen, nähere mich der Frage an, um sie wieder zur Seite zu legen. Das Unterbewusstsein arbeitet weiter, bringt neue Überlegungen hervor. Wenn man genug Zeit und Geduld aufbringen kann, ohne die Fragestellung aus den Augen zu verlieren, entwickelt sich ein komplexes Bild. Die Vorstellungen von den Figuren und der Geschichte werden immer konkreter. Und irgendwann bin ich in der Lage weiter zu schreiben. Dann muss ich mich wieder hinsetzen, schreiben, sortieren, Ordnung schaffen im Kopf und auf dem Papier.

Gestern hatte ich wieder das glückliche Gefühl, das entsteht, wenn eine Aufgabe, die anfangs unlösbar scheint, am Ende doch ganz gut läuft. Nach diesem Umkreisen, der intensiven Beschäftigung mit dieser einen Fragestellung, ist es wieder mal Zeit für ein kurzes Resumé.

ABGEHAKT:

  • Arbeitstitel – Genre – Grundidee (Klappentext)
  • Schreibmotivation und Ziel
  • Hauptfiguren: Protagonist und Antagonist
  • Wichtige Nebenfiguren

IN ARBEIT:

Roman-Konzept / Plot

Meine derzeitige Aufgabe besteht darin, den Plot auf 5 Seiten zu Papier zu bringen. Das bedeutet, dass die Geschichte im Wesentlichen geplant werden muss. Bestimmt ist es sinnvoll, das erstmal so anzugehen. Denn nach Beendigung des Schreibkurses sollen mir die Vorarbeiten als Orientierung dienen, damit ich mich nicht wieder verfussele. Dennoch fällt es mir schwer, alles im Voraus zu planen. Ich bin gespannt, ob es wirklich dabei bleibt, oder ob die Geschichte am Ende nicht doch ihre ganz eigenen Wege gehen wird. Jetzt aber heißt es dem vorgegebenen Konzept zu folgen. Gerade die schwierigen Aufgaben, die man anfangs gar nicht so machen möchte, sind oft die lehrreichsten. Also: Zweifel wegwischen. Weitermachen.

 

 

 

 

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