Gedanken zum Datum

11. September. Ein Datum, bei dem man immer gleich das Eine denkt. Und Bilder im Kopf hat, die nicht so schnell wieder gehen.
Damals kam ich gerade von der Arbeit, vollbepackt mit Einkaufstüten, die Kinder im Schlepptau. Dann paralysierende Bilder. Man glaubt, es kann nicht wahr sein. Tüten stehen lassen, aufs Sofa sinken, Fassungslosigkeit. Erst Tage später begriff ich, dass es wirklich wahr ist. Schon damals bröckelte mein Vertrauen in die Wahrheit von Film und Fotos. Heute sind sie nur noch Interpretation von Wirklichkeit. EIN möglicher Standpunkt.

Die Verfilmung von Jonathan Safran Foers „Extrem laut und unglaublich nah“ (2013 in 14. Auflage als Fischer TB) wird dem Thema auf sehr eindrucksvolle Weise gerecht. Das Buch im Original schwierig zu lesen. Es lag wohl auch an meiner Fassungslosigkeit, die lange anhielt. Jetzt haben wir noch eine dt. Ausgabe gekauft, da meine Tochter es auch lesen wollte. Ich werde mich anschließen. Und vielleicht klappt es später noch einmal mit der amerikanischen Fassung. Die o.a. Ausgabe hat Bilder aus dem Film übernommen, was ich in diesem speziellen Fall wirklich gut finde. Der Film ist für mich eine Ergänzung der Geschichte Foers. Wie ich es oben gesagt habe: Ein weiterer Standpunkt, diesmal nicht der Wirklichkeit, sondern dieser Geschichte, die emotional so verwoben ist, mit dem Geschehen vom 11.September 2001.
 
 

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