Schreiben unter Beobachtung (2)

Die Entscheidung

Um mich nicht wieder derartig zu verzetteln, beschloss ich, mir Unterstützung zu holen. Lange surfte ich durchs Netz der Schreiberfahrenen, und dann wusste ich, dass ich meinen Lehrer bereits gefunden hatte. Was Menschen (und Orte) angeht, verlasse ich mich immer auf mein Gefühl. Nach einem kurzen Telefonat war für mich alles klar. Ich brauchte nur noch etwas Geduld, denn für den Kurs wollte ich mir richtig Zeit nehmen. Und vorher gab es noch einige Punkte abzuhaken, damit ich den Rücken frei hatte.


In diesem ersten Telefonat bestätigte mich mein zukünftiger Schreiblehrer (der Einfachheit halber im Folgenden »der Chef«) in dem Beschluss, das neue Buchprojekt in Angriff zu nehmen. Er brachte meine Ahnung, dass ich mich an dem anderen fest gebissen hatte, auf den Punkt. Das allein beeindruckte mich, denn ich bin nicht so gut darin, die Dinge auf den Punkt zu bringen, weshalb sie für mich selbst oft nicht richtig greifbar sind. Ich brauchte Klarheit, das war es, wonach ich suchte. Offenbar war der Chef bereit, mich da zu unterstützen. Ok, let ’s go.
Es gab verschiedene Kursangebote zur Auswahl. Ich ließ mich überzeugen, den kompakten Kurs mit 12 Schreibaufgaben zu wählen. Anhand der Aufgaben würde ich die Vorarbeiten für mein neues Buchprojekt machen. Am Ende des Kurses hätte ich ein ausgefeiltes Konzept in der Hand, mit dem ich dann das Buch schreiben könnte. Klang gut, und schien genau das zu sein, was mir fehlte. Anfang Juni ging es los.
(Während des Kurses habe ich einige Zwischenberichte gepostet, die HIER nach Datum aufgelistet und verlinkt sind.)

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4 Gedanken zu “Schreiben unter Beobachtung (2)

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