Schreiben unter Beobachtung (3)

Erste Aufgaben – Die Protagonistin

In der ersten Aufgabe ging es um die Hauptfigur, was einleuchtend war. Über sie hatte ich mir schon einige Gedanken gemacht. Und weil es nur eine Seite werden sollte, war das nicht so schwierig.
Nachdem die äußere Beschreibung erledigt war, folgten weitere Aufgaben, die sich ebenfalls um die Hauptfigur drehten, jetzt aber mehr in die Tiefe gingen. Schnell wurde mir klar, dass ich gar kein so genaues Bild von meiner Protagonistin hatte. Ich musste mich also erst einmal mit ihr auseinandersetzten, denn ich hatte keine Ahnung, wie sie sich bewegt, wie ihre Stimme klingt, wie viel Körpersprache sie einsetzt, u.s.w.

Nach der ersten folgten insgesamt drei Fragestellungen zur Hauptfigur. Um sie zu beantworten, musste ich meine Figur erst vollständig erfinden, kennen lernen, vor meinem inneren Auge lebendig werden lassen. Da ich das bislang versäumt hatte, kosteten mich diese ersten Schreibaufgaben viel Zeit. Und sie halfen mir, ein sehr viel klareres Bild von meiner Protagonistin zu bekommen, als ich bislang gehabt hatte.
Ich war so begeistert von dieser Art des Figuren-Erfindens, dass ich sie gleich auf weitere Figuren übertrug. Jetzt wusste ich ja, wie man das machte. Ich schrieb fleißig Figurenentwürfe, um mit meinen Buchvorbereitungen voranzukommen.

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