Schreiben unter Beobachtung (4)

Das Konzept

Während ich langsam eine Ahnung davon bekam, wie man eine große Geschichte auf den Weg bringt, galt es nun, ein paar grundsätzliche Fragen zu klären. Aufgabe 5 befasste sich mit der groben Einordnung des Buches: Thema, Genre, Prämisse, meine Motivation und die Story in 3 Sätzen zusammengefasst. Klingt eigentlich ganz harmlos, und das war es auch.
Es gibt Dinge, die weiß man, ohne es zu wissen. Ich hatte mich anfangs selbst gewundert, warum ich dieses Buch schreiben wollte. Wurde ich aber konkret danach gefragt, konnte ich es auch in Worte fassen. Die Prämisse scheint – wenn man James N. Frey* liest – eine furchtbar komplizierte Angelegenheit zu sein. Beim Chef war es einfach nur die Frage nach der Botschaft des Autors an seine Leser.
Seine Herangehensweise, die wichtigen Fragen konkret zu klären, auf den Punkt zu bringen, worum es geht, ist etwas, das ich sehr an ihm schätze. So konnte ich tatsächlich den Überblick behalten. Die ganze Struktur hatte so viel Klarheit, dass ich nie den roten Faden verlor, ein echt gutes Gefühl. Ich liebe Menschen mit einem gewissen Pragmatismus; sie helfen mir, mich nicht zu verlieren. Endlich hatte das Schreiben einen gut strukturierten Rahmen, der einfach zum Erfolg (d.h. zur Fertigstellung des Manuskripts) führen musste.

*James N. Frey. „Wie man einen verdammt guten Roman schreibt.“ siehe: Bücherliste Schreiben.

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2 Gedanken zu “Schreiben unter Beobachtung (4)

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