Das Manuskript – Tag 2

Mit 10-tägigerVerspätung habe ich endlich die Arbeit am Manuskript aufgenommen. Der Anfang gestaltete sich schwierig. Zunächst musste ich wieder den Einstieg in die Geschichte finden. Ich setzte mich also hin und las. Zuerst den Roman-Entwurf / Kapitel 1 und 2. Und dann das erste Kapitel, das ich bereits im Schreibkurs geschrieben hatte. Das lag mittlerweile 7 Wochen brach. Recherche in Istanbul und ein Infekt hatten diese Pause eingefordert, die mir zum Schluss doch ganz schön quer ging.

Doch nun, endlich wieder am Schreibtisch, vor mir die Tastatur, daneben die Notizen und jede Menge Zeit in Aussicht, war es zäher als angenommen. Die ersten Seiten dauerten unendlich lange. Und ich kann nicht einmal sagen, dass es einen besonderen Grund dafür gab. Ich hoffe, es war nur das Wieder-Hineinfinden. Ich hoffe, es kommt noch ein bisschen Fahrt in die Sache. Ein wirkliches Problem hatte ich nicht mit dem Schreiben.

Anders sieht es mit dem Schreibprogramm aus. Da ich nie gelernt habe, mit einem Textverarbeitungsprogramm umzugehen, sondern einfach nur angewendet habe, was sich mir quasi von selbst erschlossen hat, oder mir mal eben erklärt werden konnte, habe ich diesbezüglich enorme Defizite.
Bis jetzt, muss ich sagen, bleibt mir Papyrus dann auch in weiten Teilen rätselhaft. Die vielen attraktiven Extrafunktionen bleiben mir als Textverarbeitungs-Dummie verschlossen. Natürlich kann ich das so nicht stehen lassen. Und darum habe ich, nachdem ich meine Manuskriptarbeit für heute ad acta gelegt habe, die Herausforderung angenommen, und versucht, den Text-Navigator einzurichten. Eine Supersache, wenn man nicht vorher schon die Nerven verloren hat. Ich kann nur sagen, ich war nah dran. Es kostet mich wirklich eine Menge Energie. Und das Einzige, was mich davon abhielt, den Kasten in die Ecke zu schmeißen, war eine völlig unbegründete Hoffnung und der allzu schmerzliche Gedanke, es könnte doch nicht – oder vielmehr dürfe nicht – sein, dass mein Grips dafür nicht reicht.

Wie schön könnte das Schreiben sein – ohne derartige Hürden! Da aber das Schreiben per Hand keine Alternative ist, kann ich nur die größenwahnsinnige Hoffnung, dass sich Heurekas noch zu Hauf einstellen werden, schüren und weiter den Sisyphos machen.

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3 Gedanken zu “Das Manuskript – Tag 2

  1. Wenn du Fragen wegen Papyrus hast, dann schreib mir eine Mail, vielleicht kann ich dir bei konkreten Problemen helfen. Und sonst: Viel Erfolg! Es ist nicht wichtig, ob es schnell oder langsam geht, Hauptsache du schreibst. LG Hanna

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