Bye-bye Leipzig

Eigentlich war die Entscheidung schon vor einigen Tagen gefallen. Dass ich jetzt beim Schreiben besser vorankomme, hat mich aber darin bestärkt, die Leipziger Messe sausen zu lassen, Man muss eben Prioritäten setzen.
Genau darum geht es mir im Moment, der Arbeit am Manuskript oberste Priorität einzuräumen, ohne wirklich Wichtiges zu versäumen. Die Buchmesse passt da z.Z. nicht so rein. Auf meiner Leseliste stehen v.a. Bücher ÜBER das Schreiben, und Beispielliteratur ( s. Nabokov-Projekt). Und die Ablenkung wäre auch zu groß. Ich versuche lieber, im sog. Flow zu bleiben.

Und: Wenn Buchmesse, dann richtig. Das hatte ich mir letztes Jahr vorgenommen. Wenn ich fahre, bleibe ich ein paar Tage, und nehme die Lesungen und Literaturveranstaltungen in der Stadt mit. Auf jeden Fall eine schöne Idee, die ich bei nächster Gelegenheit umsetzen möchte.

Vielleicht kann ich mein Schreiben auch in Zukunft ein bisschen auf Termine dieser Art einrichten. Das fände ich super. Viele nutzen ja auch den NaNo für den Erstentwurf. Ich bin noch nicht wirklich von dem Projekt überzeugt, aber zeitlich wäre es kein Fehler.

Das ist aber Zukunftsmusik. Denn noch bin ich bei meinem ersten Manuskript. Und das lässt sich zeitlich schwer planen.

Wer mir da voraus ist, kann gerne einen kommentieren.
Wie nutzt Ihr Schreibangebote? Schafft Ihr es, die Arbeit am Buch übers Jahr zu planen? Gibt es Termine, die Ihr auf keinen Fall verpasst?

Ich wünsche Euch allen einen anregenden, motivierten, erfolgreichen Schreib- (oder was auch immer)tag.

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5 Gedanken zu “Bye-bye Leipzig

  1. Die NaNos verpasse ich auf keinen Fall. Sie sind immer stressig, besonders in der 2. Woche, wenn mal der erste Begeisterungssturm vorbei ist, und ich die ein oder andere Bequemlichkeit vermisse, für die ich in den 4 Wochen keine Zeit habe. Trotzdem: am Anfang des Monats zu wissen, dass ich am Ende des Monats ein fertiges Rohmanuskript habe, lässt mich durchhalten. Es ist ein fest definierter Zeitraum, in dem ich schon mal die Zähne zusammenbeissen kann. Rückblickend kann ich auch sagen, dass ich jedes Mal sehr viel dabei gelernt habe. Vor allem Dinge, die mir kein Buch über das Schreiben oder ein Schreibkurs beibringen kann.

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