Das Manuskript: Kapitel 10

Nach einem ungewohnt langem Schreibtag habe ich mein 10. Kapitel fertig.

Die Kapitellänge variiert mit Fortschreiten des Manuskripts immer stärker. Insofern ist eine Planung nach Kapiteln eigentlich nicht sehr sinnvoll. Sie führt zu einem unregelmäßigen Limit. Trotzdem motivieren mich die Kapitelziele. Zur Zeit schaffe ich etwa zwei Kapitel pro Woche. Damit bin ich zufrieden. 

Später werde ich die Kapitel noch einmal neu einteilen müssen. Es erscheint mir sinnvoll, dass die Kapitel ungefähr die gleiche Länge haben. Natürlich kann es Abweichungen geben, wenn sie durch die Geschichte notwendig werden. Dennoch ist es angenehmer zu lesen, wenn man weiß, wie lang ungefähr ein Kapitel ist. Schließlich ist das Unterbrechen der Lektüre am Kapitelende sinnvoll. Darum möchte ich auch, dass die Kapitel nicht zu lang werden. Die ersten Kapitel haben etwa eine Länge von 15 Seiten. Das finde ich gut. Da aber noch sehr viel zu kürzen ist, kann ich hier noch keine Prognose abgeben.

Grundsätzlich finde ich kurze Kapitel weniger störend, als sehr lange. Ich habe gerade ein Buch von S. Fitzek angefangen, das aus extrem vielen kurzen Kapiteln besteht. Da ich es als E-Book lese und man da vom Inhaltsverzeichnis direkt in die einzelnen Kapitel springen kann, finde ich es für dieses Format sehr sinnvoll. Allerdings muss die Geschichte entsprechend aufgebaut sein.

Jedes Kapitel sollte ein eigenes Thema im Zentrum haben, und eine Spannungsentwicklung. Ich bin mir nicht sicher, ob das so gemeint ist, aber bei mir löst der Begriff „Spannungsbogen“ immer eine regenbogenartige Vorstellung aus, also einen gleichmäßigen Anstieg, mit mittigem Scheitelpunkt und gleichmäßigem Abstieg. Darum würde ich nicht von einem Spannungsbogen sprechen. Ich denke, der Spannungsverlauf sollte von Kapitel zu Kapitel variieren. Und es ist sicher nicht schlecht, wenn der Höhepunkt in manchen Kapiteln am Ende liegt. Das wäre jedenfalls ein guter Grund, weiter zu lesen.

Mehr zum Thema „Spannung“ wird es in der Überarbeitung geben. Denn so sehr habe ich mich noch nicht damit befasst. Bislang kommt das Meiste einfach aus dem Bauch. Der wird schon wissen, was er tut.

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5 Gedanken zu “Das Manuskript: Kapitel 10

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