Das Manuskript wächst.

Es geht weiterhin ganz gut voran. Das letzte Drittel des Buchs hat noch einmal einen eigenen Handlungsstrang. Und seitdem ich daran schreibe, habe ich festgestellt, dass ich diesen Teil der Geschichte noch gar nicht so genau geplant habe, wie den ersten Teil. Naturgemäß finden die Hauptkonflikte im vorderen Teil der Geschichte statt. Diese hatte ich unzählige Male im Kopf durchgespielt, bevor ich mit dem Manuskriptschreiben angefangen habe.
Die Recherche beschäftigte mich mit dem Mittelteil des Buches. Und der Rest würde sich dann schon ergeben.


Nun haben sich während des Schreibens einige kleinere Abweichungen vom Entwurf ergeben, die sich auf die spätere Handlung auswirken. Und alles zusammen, hat jetzt zur Folge, dass der letzte Teil des Buches aufwendiger als geplant wird – und etwas länger.

Genauer gesagt: Es wird noch ein weiteres Kapitel geben, so der vorläufige Plan. Das Schreiben hat sich ab dem 13. Kapitel so verändert, dass ich in weiten Teilen improvisiere.
Natürlich muss die ursprünglich geplante Handlung in den Text aufgenommen werden, aber unter Berücksichtigung der vorgenommenen Änderungen. Und manches haut jetzt zeitlich nicht mehr so hin.

Einen Teil dieses letzten Handlungsstrang wollte ich ursprünglich in einer längeren Erzählpassage abhandeln.  Dadurch hätte er aber sicher an Gewicht verloren. Also entschied ich mich anders und schrieb einige Szenen, die dazu führten, dass dieser letzte Teil länger wurde, als ursprünglich beabsichtigt.

Inzwischen bin ich mit der Verlängerung ganz und gar einverstanden. Denn dadurch bekomme ich eine Drittelung, die mit der Geschichte übereinstimmt. Vorausgesetzt, dass ich eine relativ gleichmäßige Kapitellänge erreiche, die es mir ermöglicht, diese Einteilung in etwa beizubehalten.
Den Schluss der Geschichte bildet Kapitel 16, während der anschließende Brief wie eine Art Epilog zu lesen sein wird.

Es ist manchmal etwas chaotisch, da ich jetzt mehr berücksichtigen muss, als bisher. Dennoch bin ich bislang mit allen Änderungen zufrieden, weil ich den Eindruck habe, dass die Geschichte so noch besser funktioniert.
Eigentlich tut es auch ganz gut, nach der langen Planungsphase wieder etwas kreativer an die Geschichte herangehen zu können.

Ich kann nicht sagen, ob es normal ist, dass sich am Ende Vieles neu ergibt. Ich könnte es mir aber vorstellen. Bestimmt gibt es nicht viele Menschen, die eine Geschichte planen, und sie dann auch genauso schreiben, ohne auch nur einmal vom Entwurf abzuweichen.

Mir macht es gerade deswegen Spaß, weil ich nach wie vor neue Ideen unterbringen kann. Und dann freue ich mich auf den (vorerst) letzten Satz. Er rückt jeden Tag näher.

PS: beginne morgen mit Kapitel 15.

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