Das Manuskript: geschafft!

Es ist vollbracht. Ein Grund zum Jubeln?

Ja, klar doch. Aber das Gefühl ist irgendwie anders. Innerlich stecke ich noch mitten in der Geschichte und das Gefühl, etwas abgeschlossen zu haben, hat sich noch nicht eingestellt. Trotzdem bin ich froh, an diesem Punkt angekommen zu sein. Aber der Reihe nach:

Kapitel 15 war noch einmal richtig viel Arbeit. Vielleicht ist das zum Ende einer Geschichte immer so. Schließlich müssen alle Handlungsfäden zusammenlaufen. Vieles muss zu Ende gebracht, einige Konflikte aufgelöst, andere Dinge wenigstens noch einmal aufgegriffen werden.
Das Improvisieren hat zum Ende zu sehr langen Schreibzeiten geführt. Das Schreiben war sehr intensiv und produktiv: Ein Kapitel in zwei Tagen, davon habe ich anfangs nur geträumt. Allerdings fiel es mir schwer, abends abzuschalten. Dementsprechend ist der Schlaf in der letzten Zeit sehr kurz gekommen. So Vieles musste bedacht werden.

Kapitel 16, das letzte Kapitel, war leichter. Es ging zügig voran. Letzte Ergänzungen habe ich im Nachhinein untergebracht. Gestern habe ich die Rohfassung meines Manuskripts beendet. Herausgekommen sind 260 Seiten in insgesamt 111 Tagen (c.a. 80 000 Wörter).

Für alle, die noch nicht im NaNo-Tempo ihre Geschichten zu Papier bringen, ist das vielleicht ein Trost: Langsam kommt man auch ans Ziel.

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Ich plane jetzt eine Schreibpause bis Ende des Monats (= 3 Wochen). In dieser Zeit gibt es einige Dinge, die schon länger nach Erledigung schreien: zum Beispiel der unvermeidliche Frühjahrsputz, ungeliebte Termine (Zahnarzt, Reifenwechsel). Geplant ist aber auch ein bisschen Erholung, zum Beispiel wieder mehr Lesen und unverplante Zeit haben.

Last, but not least: Vorbereitung der Überarbeitung. Dazu gibt es natürlich noch etwas Lektüre, auf die ich mich schon freue. (Habe mir endlich den Egri zugelegt, u.a.) Und das Konzept, die Reihenfolge der einzelnen Arbeitsschritte, muss ich noch einmal überdenken. Grundsätzlich halte ich es für sinnvoll, von grob nach fein zu überarbeiten. Also, mit dem Plot, der Struktur oder den Figuren beginnen?

Tja, das wären dann so die Fragen, mit denen ich mich in der nächsten Zeit beschäftigen werde.

Dass da noch Zeit bleibt, zu entscheiden,welches meiner unausgegorenen Konzepte als nächstes Buch realisiert wird, wage ich kaum noch zu hoffen.
Meine bisherigen Schreiberfahrungen zeigen allerdings, dass sich am Ende doch alles zur rechten Zeit einstellen wird.
Ich sehe den kommenden drei Wochen entspannt entgegen.

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7 Gedanken zu “Das Manuskript: geschafft!

  1. Hallo Theresa, Gratulation erst einmal. Natürlich ist das ein Grund zum Jubeln. Da werde ich richtig neidisch, wenn ich mir anschaue, in welchen Schneckentempo mein zweiter Roman vorwärtsgeht. Mein aktueller Stand nach 4 Monaten: ca. 30.000 Wörter. Das entspricht ungefähr der Hälfte des geplanten Gesamtumfangs. Aber da stehe ich auch eher auf dem Standpunkt: Qualität vor Schnelligkeit. Für das Überarabeiten wünsche ich Dir alles Gute. Bis es bei mir soweit ist, begnüge ich mich damit, Storyboard und Nebenhandlungen zu entwirren. Und den Egri noch mal zu lesen.
    Alles Liebe und entspannte drei Wochen

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  2. Herzlichen Glückwunsch auch von mir! Ich freue mich, dass du es geschafft hast. Ist doch ein tolles Gefühl zu wissen, dass du jetzt ein fertiges Rohmanuskript auf dem Rechner hast, oder?

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  3. Donnerlittchen, das ging jetzt aber flott! Glückwunsch! 🙂
    Ich habe immer ein sehr sonderbares Gefühlsmischmasch, wenn ein Manuskript vollendet ist – Freude, Stolz, Erleichterung, aber auch so etwas wie Verlust und Trauer. Seltsamerweise.

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