1 Woche Schreiburlaub (3)

Auch für die Arbeit am Manuskript hat das Schreibseminar Einiges gebracht. Wir konnten über einige Textstellen sprechen, bei denen ich mir unsicher war, was zu streichen bzw. ändern wäre.
Das Thema Füllwörter hatte es in sich. Mit den Adjektiven bin ich sparsam umgegangen, mit den Adverbien einigermaßen. Aber auf die vielen, vielen Füllwörter zu verzichten, die ja quasi irgendwie schon ganz schön wichtig sind, …

Quatsch! Alles raus.
Was übrig bleibt, gleicht einem Skelett. Habe ich mich auf all diese kleinen, bösen Wörter verlassen, die gar nicht hineingehören? Und jetzt?
Ganz so schlimm ist es nicht. Aber Einiges muss umformuliert werden, wenn die kleinen Teufel ausgemerzt worden sind. Und nachdem ich im Schneckentempo beobachten konnte, wie das Manuskript schlanker wurde, scheint es jetzt wieder zuzulegen.
Jo-Jo-Effekt?
Nur die Nerven behalten!
Das Überarbeiten der Sprache ist nach der Woche klarer geworden. Ich habe nicht mehr das Gefühl, im Dunkeln zu tappen (Klischee – ich weiß) und zufällig hier und da etwas zu finden. Auf dem rosa Post-it, das am Bildschirmrand klebt, steht:

Füllwörter
Behauptungen
Wortkitsch + abgedroschene Phrasen
ungenaue Ausdrucksweise
zu lange + komplizierte Sätze (2 Infos)*

*Da ich ein Jugendbuch schreibe, soll die Sprache einfach und übersichtlich sein: Nicht mehr als 2 Informationen pro (Haupt-) Satz.

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