Plotmodell: 3-Akte-Struktur

Die Geschichte wird hier nur grob entwickelt, indem man sie in drei Akten unterbringt. Es ist ein rudimentäres Plotmodell, bei dem der Plot in drei Abschnitte oder (dem Drama entliehen) in drei Akte unterteilt:

1. Akt: Exposition = Einleitung

Die Hauptfigur wird in ihrer Ausgangssituation gezeigt, d.i. der normale Zustand, in dem sie lebt, bevor die Geschichte beginnt. Eine bestehende Schieflage (zentraler Konflikt)  wird bereits angedeutet, diese wird aber noch ignoriert.
Ein Ereignis bringt Unruhe in diesen Normzustand. Die HF muss handeln, um die Ausgangssituation wieder herzustellen.

2. Akt: Mittelteil

Der Versuch, das Problem zu lösen, führt zur Verschärfung des Konflikts. Weitere Komplikationen kommen hinzu. Die HF erringt kleine Siege, nicht aber den großen Durchbruch. Durch eine Reihe von Wendungen gelangt sie an einen Tiefpunkt. Die Lösung des Konflikts scheint unmöglich.
Wieder muss die HF eine Entscheidung treffen. Diese ist mit einem großen Einsatz verbunden, da sie sich von ihrem ihrem Ziel (den ursprünglichen Zustand wiederzustellen) abwenden muss. Sie bringt maximalen Einsatz, führt den Konflikt zu seinem Höhepunkt.

3. Akt: Ende

Der Konflikt wird gelöst. Egal, ob Happy End, trauriges oder offenes Ende. Der zentrale Konflikt muss gelöst sein.

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2 Gedanken zu “Plotmodell: 3-Akte-Struktur

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