Schreibarbeit 2016 – Woche 27

4.-10. Juli

Das Neuschreiben der verlorengegangenen Kapitel neigt sich dem Ende zu. Das Entlanghangeln am Probeausdruck ist jedenfalls vorbei. Die letzten Szenen meines ersten Entwurfs sind endgültig verloren. Wieviel ich aus dem Gedächtnis zurückholen kann, wird sich in der nächsten Woche zeigen.paper-pixabay

5 Kapitel sind jetzt wieder auf der (neuen) Festplatte. *Vieles habe ich beim zweiten Schreiben mehr auf den Punkt bringen können, manches gekürzt, Hinweise, Anspielungen, Verknüpfungen von Handlungssträngen konnte ich nun schon gezielter setzten. Und vielleicht sind auch die Figuren schärfer und klarer gezeichnet, als in meinem ersten Entwurf.

Auch die Kapitel habe ich z. T. neu strukturiert, vor allem um eine einheitliche Länge zu erreichen. Wichtig ist mir aber auch immer der Bogen, der in einem Kapitel vollzogen wird. Beliebig verschieben kann man meiner Meinung nach die Kapitelanfänge nicht.
Durch diese Umstellung bin ich bereits im 6. Kapitel, wo es nächste Woche weitergeht – von jetzt an ohne Vorlage.

Die letzten zwei Tage habe ich mich mit der weiteren Struktur der Geschichte beschäftigt. Die virtuelle Pinnwand in Scrivener erweist sich dabei als hilfreich: Jede Szene bzw. Unterkapitel bekommt eine Karteikarte mit Überschrift und Notizen zum Inhalt der Szene.
Auch die gesamte Plotstruktur habe ich noch einmal versucht,  zu überarbeiten. Eine zu genaue Planung ist aber für mich nicht sinnvoll, da sich die Einzelheiten beim Schreiben ergeben. Und daraus ergibt sich der weitere Verlauf. Es ist also ein Spagat zwischen grober Orientierung und entdeckendem Schreiben.

 

Freitag Abend gab es wieder ein Treffen mit der Schreibgruppe. Diesmal fand ich meinen Text richtig gut. Ich merke, dass die kurzen Geschichten eine neue Qualität erreichen. Das ist eben doch etwas Anderes, als immer nur im eigenen Kämmerchen zu schreiben. Und letztendlich wird es sich auch auf mein Manuskript auswirken, auch wenn ich hier noch mit ganz anderen Hürden kämpfe, die mit der Länge und Komplexität eines Romans zusammenhängen.

Woche 28

 

*Ich überlege ich, ob ich meine Datei nicht doch besser auf einem USB-Stick sichern sollte – zumindest zusätzlich. Die Dropbox und ich werden doch keine b.f.f. mehr. Über Tipps und Anregungen zum Sichern von Manuskripten würde ich mich freuen. Wie macht Ihr das? Habt Ihr gute oder schlechte Erfahrungen mit dem Speichern und Sichern von Dateien gemacht?

Advertisements

10 Gedanken zu “Schreibarbeit 2016 – Woche 27

  1. Der USB-Stick ist doch eine schnelle, saubere Lösung. Es gibt ihn schon in allen Größen, Farben und Formen äußerlich und zu sehr günstigen Preisen, was die Speicherkapaziät innen betrifft. Z. B. bei 32 GB hast Du bestimmt die Möglichkeit, alle Versionen Deines Werkes abzuspeichern, so dass Du bei Bedarf auch noch mal in eine frührere Version hineinschauen kannst. Behandle ihn vorsichtig und leg ihn gut weg, dann ist er wie eine externe Festplatte.

    Gefällt 1 Person

  2. Neben dem Sichern auf einem USB Stick und in größeren Abständen auf einer externen Festplatte, schicke ich meine Datei auch gerne an meinen Mann und der speichert sie dann auf seinem Laptop. In der Hoffnung, dass nicht beide gleichzeitig den Geist aufgeben…

    Gefällt mir

  3. Genau, Sticks haben eine begrenzte Lebensdauer. Bei mir liegen einige herum, die ich nicht mehr nutzen kann. Die Daten wären verloren, wenn ich sie nicht inzwischen gesichert hätte. Aus meinen alten PCs habe ich mir jeweils die Festplatte ausbauen lassen, die Werkstatt hat sie in ein Gehäuse gesteckt und fertig waren meine zwei externen Festplatten.

    Gefällt mir

schreib, was du denkst!

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s