Schreibarbeit 2016 – Woche 28

paper-pixabay11.-17. Juli

Zu Beginn dieser Woche steckte ich mitten in Kapitel 6. Ich habe das Schreiben fortgesetzt, nachdem ich mir einen Plan für den Verlauf des Kapitels gemacht habe. Es lief super – bis Donnerstag.

Ich kam gut voran, wusste, wie es weitergeht. Alles gut soweit. Trotzdem hatte ich ein nicht so gutes Gefühl. Am anderen Morgen wusste ich sicher, dass etwas nicht stimmte. Solche Gefühle soll man ernst nehmen. Leider blieb mir nichts anderes übrig, weil mir klar wurde, dass es mal wieder der Plot war, mit dem einiges nicht stimmt. Also doch wieder das alte Problem mit dem zentralen Konflikt?

Tja, leider ja.

Immer wieder stellt mich die Organisation des Stoffs vor das Problem, dass ich vom Thema abkomme. Gerade hatte ich den Datenverlust aufgeholt, da merkte ich, dass ich ein grundsätzliches Problem habe. Und darum beschäftige ich mich noch einmal mit dem Plotten, bevor es weitergeht.

Die größte Herausforderung ist dabei, sich von der Vorlage zu lösen. Noch einmal ganz neu denken, ohne Rücksicht auf Szenen, die bereits geschrieben oder schon so fest im Kopf stehen, dass ich sie nur noch herunterschreiben müsste.

Das Loslösen der vorhandenen Ideen ist schwierig und anstrengend. Gestern (Sonntag) war der ideale Tag dafür. Aber schon Mittags ging mir die Puste aus. Ich muss die neuen Überlegungen sacken lassen, und nicht vorschnell alles über Bord werfen. Gerade jetzt sollte ich besonnen vorgehen. Ich habe mir zunächst ein grobes Gerüst erarbeitet, an dem ich weiterfeilen werde.

Ich fürchte, dass mir die Besonnenheit, die ich jetzt brauche, einfach zu oft abhanden kommt. Dann fange ich überstürzt an zu schreiben. Jetzt will ich den Zeitdruck herauszunehmen. Schon vorher wusste ich, dass mir das Plotten schwerfällt. Wenn es sich als ein Hauptproblem erweist, muss ich dem mehr Aufmerksamkeit und Zeit schenken. Ich füge mich also den Umständen.

Und sonst?

Die Dropbox scheint wieder ordnungsgemäß zu laufen. Sicherheitskopie
Dennoch bleibe ich dabei, eine Sicherheitskopie zu machen. Nachdem ich nun wieder Laptop und Netbook am Laufen habe, habe ich angefangen, meine Textdateien neuzuordnen.

Die Aufgaben für die Schreibgruppe und andere Kurztexte schreibe ich im Libre Office, wo ich mir ein neues Standard-Textformat eingestellt habe. Die Texte erscheinen also auf beiden Rechnern gleich (Schriftart, Zeilenabstand, Seitenzahl). Und: Ich sortiere sie nach Datum. Das ist nicht immer exakt nachvollziehbar, aber Jahr und Monat genügen.

Thema der nächsten Wochen(n) ist demnach ORDNUNG. Nicht gerade mein Lieblingsthema und deswegen mal wieder an der Reihe.  Erst die Pflicht …

Woche 29

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