Schreibarbeit 2016 – Woche 30

25.-31. Juli

Die Umbau-Arbeiten am Plot nehmen mich weiter in Anspruch. Allmählich scheint sich ein neues Gleisbett zu formen, in dem ich weiter machen kann. Es ist ein langsamer Prozess, dem ich Zeit geben muss.
Viele Szenen werden bei dieser Prozedur herausfallen. Andere müssen umgeschrieben oder umgestellt werden.
Das Offensein für Änderungen bringt viel Durcheinander im Kopf, das sich dann immer erst wieder setzten muss. Ich merke, wie die Ungeduld wächst, dass ich lieber schreiben würde. Manchmal stellen sich Zweifel ein, ob ich wirklich so viel ändern muss. Ich schätze, das ist ein Zurückschrecken vor der immensen Arbeit, die dieser Prozess dann in der Umsetzung erfordert.

In solchen Phasen sind Ablenkungen aller Art natürlich willkommen. Garten, Hausputz, was auch immer, nur her damit. Wenn ich anfange, sämtliche Fenster zu putzen, wird mir klar, dass es eine Flucht in die einfachen, überschaubaren Alltagshandlungen ist. Ich mache es trotzdem: Denkpause.

Am Samstag kam dann noch das neue Handy. Wieder eine Herausforderung, diesmal der technischen Art. Denn das alte war noch ein ganz anderes Gerät. Und das habe ich auch nur offline benutzt: Telefon, SMS, Fotoapparat. Meine Tochter hat auf dem neuen Display Klavier gespielt, dass einem die Augen brennen. Dennoch bleibt Einiges für mich zu tun. Ich möchte noch Ballast loswerden, mich von überflüssigen Apps lösen – wenn ich nur wüsste, welche das sind…

Tja, und sonst?

Wenn das Handy größer wird
Wenn das Handy größer wird.

Die Zeit des weckerfreien Aufstehens nimmt ein Ende. In 3 Tagen fängt das neue Schuljahr an. Dann werde ich die ruhigen Vormittage zum Schreiben nutzen, und hoffentlich noch ganz viel Spätsommersonne tanken. Manchmal muss ich mich daran erinnern. Der Herbst steht noch nicht an, aber er kommt ganz bestimmt.

 

Woche 31

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5 Gedanken zu “Schreibarbeit 2016 – Woche 30

  1. Oh, wie gut ich das nachvollziehen kann, was du da schreibst! Aber „nichts tun“ – oder besser: eine eintönige Arbeit verrichten – kann den Gedanken und dem Plotten im Kopf sehr gut tun! Dabei lösen sich oft die Knoten. Und dann hinsetzten und sich „zwingen“ den nächsten Schneeflockenschritt endlich zu machen. Im Moment schiebe ich aber auch viel vor mir her. Hoffe, dass ich bis Ende Oktober fertig bin, damit ich im NaNoWriMo meinen ersten Entwurf schreiben kann.

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  2. Ha! Mein jetziges Handy bekam ich geschenkt. Auch ich wollte unnötige Apps los werden. Ich benutze gefühlt nur ein Zehntel von dem, was drauf ist. Doch sie weigern sich beharrlich, sich von mir löschen zu lassen …

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